Inhaltsverzeichnis
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese AGB gelten für alle Webhosting-Verträge zwischen BITBUDDYS UG (haftungsbeschränkt) (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Kunden.
(2) Der Auftragnehmer ist:
08372-30197860
info@bitbuddys.de
(3) Abweichende AGB des Kunden gelten nur bei ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung.
(4) Diese AGB gelten gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB) sowie Verbrauchern (§ 13 BGB).
§ 2 Leistungsbeschreibung
(1) Der Auftragnehmer stellt Speicherplatz, Rechenkapazitäten und Internetanbindung auf seinen Servern zur Verfügung.
(2) Der genaue Funktionsumfang (Speicherplatz, Bandbreite, E-Mail-Postfächer, Datenbanken etc.) ergibt sich aus dem jeweiligen Hosting-Paket.
§ 3 Vertragsschluss und Laufzeit
(1) Der Vertrag kommt durch schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung zustande.
(2) Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate. Der Vertrag verlängert sich automatisch um weitere 12 Monate, wenn er nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum Vertragsende schriftlich gekündigt wird.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Hosting-Leistungen werden jährlich im Voraus in Rechnung gestellt. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Rechnungen sind innerhalb von 8 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.
(3) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, die Hosting-Dienste bis zur vollständigen Zahlung zu sperren.
(4) Bei Verzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen (9 Prozentpunkte über Basiszinssatz für Unternehmer).
§ 5 Verfügbarkeit
(1) Der Auftragnehmer bemüht sich um hohe Verfügbarkeit. Eine garantierte Verfügbarkeit besteht nur bei ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung.
(2) Geplante Wartungsarbeiten werden dem Kunden rechtzeitig angekündigt.
(3) Der Auftragnehmer haftet nicht für Ausfälle durch Dritte (Rechenzentrumsbetreiber, Internetprovider) oder höhere Gewalt.
§ 6 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist allein verantwortlich für hochgeladene Inhalte. Er versichert, dass diese keine Rechte Dritter verletzen und nicht gegen geltendes Recht verstoßen.
(2) Zugangsdaten sind sicher aufzubewahren. Bei Verdacht auf Kompromittierung ist der Auftragnehmer unverzüglich zu informieren.
(3) Gehostete Anwendungen (CMS, Webshops etc.) sind stets aktuell zu halten.
(4) Unzulässige Nutzung umfasst insbesondere:
- Versand von Spam oder Massen-E-Mails ohne Einwilligung
- Betrieb von Phishing-Seiten oder Verbreitung von Schadsoftware
- Überlasten der Server durch übermäßigen Ressourcenverbrauch
- Hosting gesetzeswidriger Inhalte
§ 7 Sperrung
(1) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Hosting-Dienste sofort und ohne Vorankündigung zu sperren, wenn der Kunde gegen die Nutzungsbestimmungen verstößt oder der Auftragnehmer durch gehostete Inhalte in Anspruch genommen werden könnte.
(2) Im Fall einer berechtigten Sperrung hat der Kunde keinen Anspruch auf Erstattung bezahlter Hosting-Entgelte.
§ 8 Datensicherung
(1) Der Auftragnehmer kann regelmäßige Backups durchführen, übernimmt jedoch keine Garantie für Vollständigkeit und Wiederherstellbarkeit.
(2) Der Kunde ist selbst verantwortlich für regelmäßige eigene Datensicherungen.
§ 9 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalspflichten). Die Haftung ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für Datenverlust ist auf den Aufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden für die Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.
(4) Eine weitergehende Haftung – insbesondere für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden – ist ausgeschlossen.
(5) Die Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung von Mitarbeitern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen.
(6) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, sofern eine Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz oder zwingenden gesetzlichen Vorschriften besteht.
§ 10 Datenschutz und Vertraulichkeit
(1) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich zur Vertragserfüllung und im Rahmen der DSGVO.
(2) Alle im Rahmen der Leistungserbringung erlangten Informationen des Kunden werden vertraulich behandelt. Die Vertraulichkeitspflicht gilt auch nach Vertragsende.
(3) Soweit der Auftragnehmer im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, wird auf Verlangen ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.
§ 11 Höhere Gewalt
(1) Der Auftragnehmer ist von der Leistungspflicht befreit, soweit die Leistungserbringung durch höhere Gewalt verhindert wird.
(2) Als höhere Gewalt gelten insbesondere: Naturkatastrophen, Krieg, Pandemien, behördliche Maßnahmen, Stromausfälle, Ausfälle der Telekommunikationsinfrastruktur sowie Lieferengpässe.
(3) Der Auftragnehmer informiert den Kunden unverzüglich über Eintritt und voraussichtliches Ende der höheren Gewalt.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Gerichtsstand ist, soweit der Kunde Kaufmann oder juristische Person des öffentlichen Rechts ist, der Sitz des Auftragnehmers (Obergünzburg). Gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.
(5) Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB mit angemessener Ankündigungsfrist zu ändern. Bestehende Verträge werden nicht berührt.